Förderverein unterstützt Wünschewagen

Mit 500 Euro unterstützt der Förderverein für Palliativ- und Hospizarbeit Rhein-Wied e.V. das Projekt „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB). Der Wünschewagen bringt schwerstkranke Menschen, deren Leben sich dem Ende zuneigt, an einen Wunsch-Ort, egal, ob das die Reise an einen lebensgeschichtlich bedeutsamen Ort, ein gemeinsamer Familienausflug, der Besuch eines Konzerts oder einer Sportveranstaltung ist.

Manuela Stebel vom ASB erzählte von einer kürzlich stattgefundenen Fahrt nach Langeoog, die sich ein Hospizgast, der von dort stammte, gewünscht hatte. Die Reise war für alle Beteiligten anspruchsvoll, besonders wegen der Fährüberfahrt, aber vor allem ein Moment des Glücks und der Freude. Komplett gemacht wurde das Erlebnis durch das zufällige Zusammentreffen mit einem Shantychor.

Ehrenamtliche begleiten die Fahrten in einem speziell für diesen Zweck konzipierten Kankentransportwagen, was sowohl für die beste medizinische Ausstattung als auch für eine angenehme Atmosphäre für den Fahrgast und seine Begleitung während der Fahrt sorgt.

Nähere Informationen erhalten Interessierte beim Arbeiter-Samariter-Bund, Landesverband Rheinland-Pfalz unter www.wuenschewagen.de/rheinland-pfalz

Bei der Spendenübergabe (von links): Wolfgang Walter, Manuela Stebel, Detlef Nonnen,
Stefan Wester, Roswitha Gottbehüt
Foto: Jutta Mönnig

Bürgermeister Hans-Günter Fischer bedankte sich bei den Teilnehmern der Podiumsgespräche.
Von links: Dr. med. Ingo Hannes, Dr. med Renate Kierdorf-Rauh, Marion Gutberlet, Uta Schmidt, Christoph Drolshagen, Wolfgang Walter.